Erster Eindruck von Gibraltar

Gibraltar lag schon länger auf meiner Reiseliste, aber war nie so ganz oben, weil es einfach zu klein ist für einen eigenen Besuch. Auf meinem Weg nach Südspanien lag Gibraltar doch auf einmal ganz klar und plötzlich mittendrin in meiner Reiseplanung.

Eigentlich weiß ich gar nicht so viel über Gibraltar: britisches Überseegebiet, iberische Halbinsel, großer Felsen, Affen, blah blah blah…

Um vom Flughafen (oder Spanien) in die Stadt zu gelangen, muss man erst mal die Flughafen-Landebahn überqueren. Genau, ihr habt’s richtig gelesen. Erstmal laufen wir über die Landebahn (der Autoverkehr wird dafür gestoppt).

Die Stadt ist erkenntlich von den Briten mitgebaut. Einige Gebäude zeigen einen starken britischen Einfluss, vom Wohnsitz des Gouverneurs bis hin zum Bild von der Queen in Regierungsgebäuden.

Ich hatte Glück und habe auch gleich den Gouverneur von Gibraltar gesehen. Während meines kurzen Aufenthaltes, gab es eine öffentliche Einweihungs-Zeremonie für neue Polizisten.

Zwei offizielle Autos warteten nach der Zeremonie auf den Gouverneur und weitere hochrangige offizielle Leute: ein Jaguar (macht natürlich Sinn, da  traditionell britisch – obwohl nun durch Übernahme von Tata in indischer Hand), und ein Tesla (auch die Briten gehen mit dem Fortschritt).

Straßenkunst gibt’s auch. Eine ganze Häuserfassade von Ben Eine. Ben Eine ist ein Künstler aus London, der bekannt ist für seine fast kulthaften Buchstaben. Er hat auch einige Gebäude in Los Angeles bemalt. Die werde ich versuchen, mal in diesen Sommer zu finden.

Gibraltar erinnert aber nicht nur an die Briten, sondern hat natürlich auch viele spanische Einflüsse, wie zum Beispiel die engen Gassen und bunten Fassaden. Das Bild rechts zeigt Irish Town, was trotz des Namens eher eine Straße als eine ganze Stadt ist. Zudem waren 95% der Bewohner Waliser und nicht Iren, als dieser Straßenzug benannt wurde.

Übernachtet habe ich im Rock Hotel, eines der berühmtesten Hotels am Mittelmeer, das 1932 erbaut wurde. Es liegt nur ein paar Gehminuten vom Botanischen Garten entfernt und der Seilbahn, die auf den Felsen führt. In der Hotel Lobby hängen Fotos von berühmten Gästen (und bevor ihr fragt, nein, mein Foto haben sie nicht aufgehängt).

Schön war vor allem nein Blick über den Hafen, besonders nachts von meinem riesigen Balkon.

Demnächst geht’s weiter mit Fotos vom Felsen von Gibraltar.

%d Bloggern gefällt das: