Mondfinsternis 2019: Der Blutmond

Der Titel hört sich fast an wie ein neuer Thriller. Ist es aber nicht. Die Mondfinsternis am Anfang dieser Woche war schon recht spektakulär. Bei euch war die Mondfinsternis früh am Montag Morgen zu sehen: wer ist mitten in der Nacht aufgestanden?

Bei uns lag es zeitlich etwas besser, genaugenommen perfekt am Sonntag Abend weit vor dem Schlafengehen. Nach ein paar Überlegungen, wo ich mir das Spektakel am besten ansehe, entschloss ich mich, zu Hause zu bleiben und alles von unserer Dachterrasse zu beobachten.

Es fing gut an mit einer Halbschattenfinsternis.

Nachdem die ersten paar Fotos etwas wackelig waren, habe ich mir flugs mein Stativ geholt. Das war eine geniale Idee, denn meine Fotos sind tatsächlich was geworden (meine ich zumindest).

Nachdem Stativ und Kamera eingestellt waren, sass ich dann in Ruhe auf der Terrasse und drückte alle paar Minuten mal auf den Kameraauslöser. So kann man in Ruhe einen Abend verbringen.

Um 21.12 Uhr war bei uns die maximale totale Mondfinsternis.

Der Mond war blutrot und recht dunkel, was hier bei dem Lichtsmog in Los Angeles kaum zu glauben war. Ich hätte nicht gedacht, dass ich die Mondfinsternis und den Blutmond so klar sehen könnte. Die maximale totale Mondfinsternis hielt nur kurz an, und wenige Minuten später konnte man schon wieder Licht sehen.

Der kurze Moment der totalen Mondfinsternis war vorbei. Ich packte meine Kamera und mein Stativ wieder ein und ging zu meiner Wohnung. Ein kleines Lächeln blieb in meinem Gesicht, den dieser Moment war doch recht einzigartig.

Comments

  1. 04.02.2019 / 13:43

    Amazing photos.

    • tatjana
      04.02.2019 / 21:37

      Thank you, Nick!

  2. MK
    28.01.2019 / 06:11

    Einfach tolle Bilder. Die Menschen, die Montag früh arbeiten mussten haben ihn auch beobachtet.
    Es ist spektakulär, weil die nächste Finsternis erst wieder in 2-3 Jahren ist.

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